fit 2001 > Computer-Spiele > Auswirkungen > Soziales Spielerprofil

Soziales Spielerprofil


Laut Studie von der Simon Fraser University, Burnaby B.C.:
Der durchschnittliche Spieler spielt 1,5 – 2 Stunden am Tag. Durch den hohen Zeitanteil werden andere Aktivitäten zurückgestellt bevorzugt werden natürlich unangenehme Tätigkeiten. 21% der Befragten gaben an dass sie Hausarbeiten/Hausaufgaben am ehesten vernachlässigen. 8% der Befragten, großteils Teenagers, gaben an dass sie gerne auf Familienaktiväten verzichten. 7% opfern gerne andere Freizeitaktivitäten und Hobbies. 5% spielen lieber als die Zeit mit Freunden zu verbringen. Im Allgemeinen sind die männlichen Befragten dazu bereit mehr Zeit für Spielen zu opfern als weibliche, aber nichtsdestotrotz ist auch bei Jungen die Bereitschaft andere Aktivitäten zu vernachlässigen relativ gering. Was die Theorie bestärkt, dass Jugendliche Videospielen zum Ausfüllen ihrer Zeit, die sie normalerweise alleine verbringen würden, verwenden.
Um die sozialen Auswirkungen von Computerspielen abzuschätzen mussten die Jugendlichen angeben wie häufig sie allein bzw. mit Freunden oder Familienangehörigen spielen. 60% gaben an, dass sie meistens alleine spielen, 25% spielen am liebsten mit Freunden und die restlichen 15% mit Familienangehörigen (gereiht Bruder, Schwester, Vater, Mutter).
Diese Zahlen weisen darauf hin dass der typische Computerspieler nicht unbedingt in sozialer Isolation lebt, dass aber oft Zeit in Computerspiele investiert wird, die ohnehin alleine verbracht werden würde.

Weitere soziale Folgen und Risikoabschätzungen bzw. soziale Auswirkungen von Computerspielen unter >Sicherheit .


>Entstehung | Ausbreitung | Verlierer | Vergleich | Sicherheit | Online Gaming | Auswirkungen | Interaktiv | Zukunft